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Listen to Take 3 by Lucia Zemp MP3 song. Take 3 song from Lucia Zemp is available on Audio.com. The duration of song is 03:16. This high-quality MP3 track has 638.05 kbps bitrate and was uploaded on 6 Jun 2024. Stream and download Take 3 by Lucia Zemp for free on Audio.com â your ultimate destination for MP3 music.










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The Urban Heating Effect in Swiss cities is caused by the compactness of streets and buildings, as well as the heat produced by vehicles and people. This makes cities hotter than rural areas, with temperatures up to 10°C higher at night. Other factors include the materials used in city construction, which absorb and retain heat, and the lack of green spaces in cities, which provide shade and cooling through evaporation. Climate change exacerbates this problem. Heat can negatively affect concentration and physical performance, especially for vulnerable populations like the elderly and children. To combat urban overheating, a project in Zurich aims to create less densely populated residential areas and preserve natural air flow. Liebe ZuhĂśrerinnen und ZuhĂśrer, ich begrĂźsse Sie herzlich zu einer neuen Folge von Schweiz im Wandel. Heute bei uns im Studio sind zwei Experten. Einerseits Herr Nicolas Fassler und andererseits Herr Prof. Nils BlĂźnie. Herzlich Willkommen bei uns. GrĂźĂe Gott. Guten Tag. Herr BlĂźnie, Sie sind Klimaforscher und Professor an der ITH und beschäftigen sich schon seit Jahren mit dem Phänomen. KĂśnnen Sie uns erklären, wie der Urban Heating Effekt stammt? Aber sicher. Die Hauptursache liegt in der Kompaktheit der Strasse und Gebäude. Die grosse Menschenmasse, Autos und ZĂźge der Strasse produzieren alle Hitze. So wird es in der Stadt viel heiĂer als auf dem Land. Weil die Gebäude in der Stadt enger miteinander stehen, kann der Wind in der Stadt nur schlecht abkĂźhlen und es bleibt darum auch der Nacht warm. Auf dem Land hingegen kann der WinddĂźrfer viel einfacher abkĂźhlen, weil dort Häuser weniger dicht aneinander stehen. Darum ist es in der Nacht auf dem Land bis zu 10°C kĂźhler als in der Stadt. Also Menschen, Fahrzeuge und enge Strassen machen unsere Städte wärmer weg und fĂźhren zu Tropennächten. Gibt es denn noch andere Faktoren, die die Temperaturen in der Innenstadt weiter steigen lassen? Ja, zum Beispiel die HĂśchstsonnenstrahlung. Die Materialien, die beim Bau von Schweizer Städten gebraucht wurden, haben meistens einen tiefen sogenannten Albedo-Wert. Das heisst, dass nur wenige Sonnenstrahlen wieder reflektieren und den grĂśssten Teil absorbieren. So heizen sie sich, wenn die Sonne scheint, stark auf und es wird heiĂer. In ländlicheren Orten hat es zudem mehr GrĂźnflächen als in den grossen Städten. Pflanzen spenden einerseits Schatten und verdunsten zudem Wasser, was die Umgebung weiter kĂźhlt. Weil Städte aber weniger GrĂźnflächen haben, ist es dort auch immer noch heiĂer als auf dem Land. Durch den Klimawandel wird es, wie wir alle wissen, natĂźrlich auch noch weiter wärmer. Er leistet also auch einen wesentlichen Beitrag. Hitzezeiten in den Städten, aber auch auf dem Land, werden immer häufiger. Das wirkt sich direkt auf den Alltag von uns allen aus. Am stärksten merkt man die Hitze um die Mittagszeit und am Nachmittag. Also ich persĂśnlich merke das am meisten, wenn ich Ăźber den Mittag mit dem Velo nach Hause fahre. Kann denn diese Hitze auch irgendwann gefährlich werden, Herr Blumier? Ja, absolut. Generell fĂźhrt Hitze zu Konzentrationsschwierigkeiten und zu einer verminderten kĂśrperlichen Leistungsfähigkeit. Wenn Sie also im Sommer mit Ihrem Velo am Mittag nach Hause fahren, ist das fĂźr Ihren KĂśrper deutlich anstrengender, als wenn Sie das zum Beispiel am Mittag im FrĂźhling machen wĂźrden. Alle Städte und Wohner sind betroffen, aber ältere Menschen und Kinder sind speziell gefährdet, weil ihre KĂśrper natĂźrlich einfach weniger widerstandsfähig sind. Vielen Dank, Herr Blumier. Herr Basler ist unser Stadtplaner und verantwortlich fĂźr ZĂźrich und lanciert aktuell eines der Projekte, die jetzt als Massnahmen, um der Ăberhitzung in der Stadt ZĂźrich entgegenzuwirken, ergriffen werden. Am Uetliberg sind am Hang bis vor zwei Wochen BlĂścke aus dem 70er-Jahr gestanden. Anstatt sie zu renovieren, werden sie jetzt abgerissen. Neu soll dort eine weniger verdichtete Wohnsiedlung entstehen. Und das Wichtigste vorweg, nicht die natĂźrliche KaltluftstrĂśmung des Uetlibergs zu blockieren. Wir haben nächste Woche die Baustelle besucht und haben vor Ort darĂźber diskutiert.
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